Retriever und Mensch gemeinsam auf Wiese

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4 Tipps für die Hundehaltung: Daran solltest du denken

Jahr für Jahr denken viele von uns darüber nach, einen Hund aufzunehmen. Schließlich bringt das zweitbeliebteste Haustier der Deutschen viel Freude ins Leben! Allerdings haben die Vierbeiner auch viele Bedürfnisse, die es ernst zu nehmen und zu erfüllen gilt. Das kann mit einigem Aufwand verbunden sein. Hier findest du 4 Punkte zur Hundehaltung, über die sich jede:r im Klaren sein sollte.

 

Sei deiner Verantwortung bewusst

Ein Hund sorgt für viel Glück. Die Hundehaltung geht aber auch mit einer großen Verantwortung einher, die wir für das Glück und Wohlbefinden des Tieres übernehmen. Hunde brauchen die Aufmerksamkeit ihrer Menschen und haben diese auch verdient. Je nach individuellem Wesen und auch rassespezifischen Anlagen kann das unterschiedlich ausgeprägt sein. Solltest du nicht bereit/dazu in der Lage sein, einem Hund diese Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, kann das zu psychischen Problemen beim Tier führen.

Kalkuliere anfallende Kosten

Viele Menschen denken in Sachen Hundehaltung und Kosten erst einmal nur an die Anschaffung. Diese kann zwar gerade bei Rassehunden ziemlich teuer sein, bleibt aber nicht der einzige Faktor. Im Laufe eines Hundelebens kommen eine Menge laufender Kosten zusammen – unter anderem für Ausstattung, Futter und Spielzeug. Zudem fallen Gesundheitskosten an. So kann es zum einen angebracht sein, Tests durchführen zu lassen, zum anderen sind Besuche in der Tierarztpraxis nötig. Letztere können gerade in Ernstfällen ziemlich teuer werden, weswegen sich gegebenenfalls der Abschluss einer Krankenversicherung anbietet. Versicherungen für Hunde oder andere Haustiere sind nichts Ungewöhnliches und im Falle der Hundehalterhaftplicht etwa je nach Bundesland sogar Pflicht.

Lege Wert auf eine gute Erziehung

Es ist wahrlich kein Geheimnis, dass wir unseren Hunden einiges beibringen müssen, damit sie gut in der menschengeprägten Umwelt zurechtkommen und nicht etwa zu einer Gefahr für sich oder andere werden. Es ergibt viel Sinn, dazu eine Hundeschule besuchen. Glücklicherweise gibt es in Deutschland ein großes Angebot, aus dem du die für dich und deinen Hund die richtige(n) Anlaufstellen auswählen kannst. Du hast je nach Hundeschule auch die Option, verschiedene Kurse zu wählen, um deinen Liebling und dich in spezifischen Bereichen weiterbilden zu lassen. Solltest du unsicher sein, ob eine bestimmte Hundeschule gut ist, kannst du zum Beispiel nach Zertifizierungen durch Verbände schauen. Sprich doch auch einmal mit anderen, die bereits in dieser Hundeschule trainieren, und/oder besuche eine Probestunde.

Behalte Risiken im Blick

An sich stellt ein Hund zwar keine Gefahr dar. Du solltest dir trotzdem bewusst sein, dass ein Tier gewisse Risiken mit sich bringen kann, auf die du etwa in Sachen Hygiene und Prophylaxe eingehen musst. Dazu zählen etwa Zoonosen, also Krankheiten, die zwischen Mensch und Tier übertragbar sind. Beispiele dafür sind manche Parasiten, wie Bandwürmer oder einige Milbenarten. Setze dich daher mit der Gesundheit von Hund und Mensch auseinander und eigne dir das nötige Wissen an – zu deinem eigenen Wohl und dem deines neuen Familienmitglieds.

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