Ein Hund frisst Futter aus einem weißen Futternapf

Fotos: Mart Production/Pexls.com

Was macht ein gutes Hundefutter aus?

Hundefutter soll unsere Hunde nicht krankmachen. Aber was genau sollte man dabei beachten, was darf drin sein und wie sehe ich, ob das Futter gut oder schlecht für meinen Hund ist? Mit dem richtigen Futter vermeidest du sprödem Fell, übelriechendem Stuhlgang sowie Antriebslosigkeit.

 

Worauf sollte man beim Hundefutter achten?

Hunde sind Beutefresser, was bedeutet, sie fressen (ursprünglich betrachtet) ihre komplette Beute und nicht nur das Fleisch. Demnach fressen sie auch den Mageninhalt der Beute und kommen somit an pflanzliche Bestandteile, die essenziell für eine gesunde Verdauung sind.

Daher ist es auch so wichtig, dass unsere geliebten Vierbeiner angepasstes Futter bekommen, auch wenn sie als Haustiere aufwachsen. Mit einer entsprechend ausgewogenen Mischung bekommt der eigene Vierbeiner alles, was seinen Bedarf deckt.

Ob im Supermarkt oder Online-Shop solltest du auch beim Trockenfutterkauf auf die Zutatenliste und die Zusammensetzung achten. Neben Proteinen, also Eiweißen, sollten alle wichtigen Nährstoffe enthalten sein.

Für hochwertiges Futter sprechen Inhalte aus Muskelfleisch und weitere Eiweißquellen wie Leber oder Ei. Darüber hinaus brauchen Hunde Spurenelemente, Vitamine sowie eine geringe Menge Kohlenhydrate. Das Futter sollte ebenso schonend und den FEDIAF-Kriterien entsprechend hergestellt werden.

Das sollte gesundes Hundefutter beinhalten

Ob du deinem geliebten Vierbeiner Trocken- oder Nassfutter fütterst, ist im Endeffekt Geschmacksache. Wichtig ist, dass alle Nährstoffe enthalten sind. Daher muss es, als Alleinfutter ausgewiesen, folgende Bestandteile haben, die auf der Verpackung zu erkennen sein müssen:

  • Der größte Anteil besteht aus Fleisch, das als Proteinlieferant fungiert
  • Getreide, wie Reis, Buchweizen, Amaranth oder Hirse
  • Obst und Gemüse
  • Öle, wie z. B. Lein- oder Lachsöle
  • Auch wichtig: das passende Verhältnis von Kalzium und Phosphor

Nebenerzeugnisse sind nicht immer schlecht

Hundefutter können, müssen aber nicht Getreide enthalten. Ebenso kann Hundefutter tierische und pflanzliche Nebenerzeugnisse beinhalten, wobei Hersteller es nicht genau deklarieren müssen. Zwar kann es sich hierbei auch um unproblematische Produkte in quasi Lebensmittelqualität handeln, die als Futtermittel absolut geeignet sind, aber manche Schlacht- oder Pflanzenabfälle sind nicht optimal für die Hundeernährung. Dennoch sind einige nützlich, wenn sie beispielsweise als Ballaststoffe die Verdauung fördern.

Wie stellst du fest, ob das Futter gut für den Hund ist?

Grundsätzlich sollte das Futter – einmal gefressen – nicht erbrochen werden oder zu Durchfall führen. Darüber hinaus, und wenn Unverträglichkeiten ausgeschlossen sind, ist die Verdauung ein Indikator dafür, wie gut dein Hund das Futter verträgt. Je besser der Vierbeiner das Futter nämlich verwertet, desto kompakter ist das, was als Hundehaufen wieder herauskommt. Sind die Haufen – zweimal am Tag – eher klein und festerer Konsistenz, scheint er das Futter gut zu vertragen.

Hinterlässt dein Hund eher weichen Kot und in relativ großer Menge, kann es sein, dass die Verwertung in dieser Futterzusammenstellung nicht optimal ist. Auch stark stinkender Kot kann ein Zeichen für schlechte Verdauung sein. In jedem Fall solltest du dann eine Tierarztpraxis aufsuchen und das untersuchen lassen.

Trocken- oder Nassfutter?

Ob das Futter für deine Hund trocken oder nass sein soll, liegt an den eigenen Vorlieben und besonders an denen des Hundes. Bezogen auf die Nährstoffversorgung gibt es hierbei keine großen Unterschied. Du findest im Handel nicht nur eine breite Auswahl an hochwertigem Nass- sondern auch sehr gutem und hochwertigem Trockenfutter.

Sie unterscheiden sich eben beim Wasseranteil. Deshalb sollten Hunde, die Trockenfutter erhalten, auch immer ausreichend Wasser zur freien Verfügung angeboten bekommen. Manches Trockenfutter lässt sich auch sehr gut in Wasser oder etwas Brühe aufweichen. Allerdings solltest du aufpassen, wenn Trocken- und Nassfutter in einer Mahlzeit gemischt werden, da beide unterschiedliche Verdauungszeiten haben und der Hund mit Durchfall darauf reagieren könnte.

Fazit

Ob der geliebte Vierbeiner Trocken- oder Nassfutter erhält, ist eigentlich egal. Beide Varianten gibt es mittlerweile mit hochwertigen Bestandteilen. Einzig und alleine wichtig ist die Zusammensetzung und dass die benötigten Nährstoffe in ausreichenden Mengen und passenden Verhältnissen beim Hund ankommen. Ob ein Hund das Futter gut verträgt, lässt sich unter anderem an der Konsistenz und Menge des Stuhlgangs messen.

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