Erziehung

HundeerziehungDurch Hundeerziehung soll dem Hund ein möglichst konfliktarmes Leben in der menschlichen Gesellschaft ermöglicht werden. Als Grundlage für eine gelungene Hundeerziehung ist es erforderlich, dass klare Vorstellungen darüber existieren, was der Hund können soll, dass Handlungen und Aufgaben immer gleich definiert sind und Gewohnheiten ausgebildet werden.

Das Einmaleins der Hundeerziehung eines Hundes ist der Grundgehorsam. Dabei lernen die Vierbeiner jene Signale, die bei einer Begleithundeprüfung gezeigt werden müssen: Sitz, Platz, Bleib, Komm, Steh und Bei Fuß. Hundeerziehung an sich beinhaltet natürlich mehr, aber dies sind die Basiskommandos, die ein Gelingen der Erziehung erst ermöglichen.

Auch ohne darauf abzuzielen seinen Hund später beim Dogdance oder Mantrailing einzusetzen, ist die Gehorsamserziehung im Rahmen der Hundeerziehung für jeden Hund obligatorisch. Gehorcht ein Tier nicht, kann man es nicht von der Leine lassen, da es sonst Gefahr läuft, sich und andere zu gefährden. Damit würde die Lebensqualität von Hund und Halter erheblich eingeschränkt werden.

Ziel der allgemeinen Hundeerziehung ist es den Vierbeinern zu einem angenehmen und alltagstauglichen Gesellen zu erziehen, der leinenführig ist. Sprich, der Joggern nicht hinterläuft, Kindern das Eis nicht wegisst, Menschen nicht anspringt oder anbellt, an Ampeln und Straßen stehen bleibt, sich ruhig im Restaurant ablegen lässt und auch mal alleine bleiben kann. Diese und andere Verhaltensweisen im Rahmen der Hundeerziehung kann sich der Hund nur dann aneignen, wenn der Besitzer eindeutige und konsequente Signale gibt, die ihn auf das erwünschte Verhalten hinweisen.

Und was macht man, wenn das Kommando „Sitz“ gelernt, aber nicht mehr befolgt wird? Solche und andere Fragen, rund um die Hundeerziehung, werden von Hundetrainern fachmännisch und individuell, unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des jeweiligen Hundes, beantwortet. Welpenschule und die Erziehung in einer Hundeschule können die Ausbildung durch Anleitung und Training unterstützen – aber nicht ersetzen! Hundeerziehung findet rund um die Uhr statt und hat mit einer Übung auf einem eingezäunten Platz und unter Anleitung eines Trainers wenig gemein. Die Fähigkeiten, die für das entspannte Miteinanderleben und den Alltag notwendig sind, lassen sich nicht in wenigen Stunden zuverlässig erlernen. Hier sind die Halter gefragt, mit ihren vierbeinigen Familienmitgliedern auch im privaten Umfeld Hundeerziehung zu betreiben.

Für die Hundeerziehung existieren kommerzielle Angebote in Hundeschulen und bei Hundetrainern. Problematisch ist, dass es keine gesetzlichen Anforderungen an die Qualifikationen der Anbieter gibt.

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